Seiten

Montag, 29. November 2010

Das Leben als Backpacker und der erste Job

Hallo zusammen :)
Zuerst einmal wollte ich mich entschuldigen, dass der Eintrag jetzt doch so lange gebraucht hat, aber ich hatte leider die ganze Zeit nicht die Möglichkeit die Bilder hochzuladen.
Da ich jetzt schon des öfteren von einigen gefragt wurde, was ich denn so den ganzen Tag mache, will ich euch heute von meinen letzten 3Wochen berichten.

Also ich bin am Donnerstag den 04.November in Auckland mit 35 weiteren deutschen angekommen. Wir hatten alle zusammen die ersten Tage von der Organisation im Base Hostel gebucht bekommen. Da wir ziemlich kaputt waren vom langen Flug, haben wir uns Donnerstags nur etwas die Stadt angeguckt und dann auch schon tief und fest geschlafen. Am Freitag hatten wir dann einen Einführungstag. Dafür mussten wir ins Gebäude unserer Partnerorganisation (5min vom Base Hostel entfernt). Dort wurden uns 3,5h die wichtigsten Sachen genannt und erläutert. Das heißt wie man z.B das Bankkonto dort eröffnet oder was man beim arbeiten bezüglich der Steuern beachten muss. Also war im Gegensatz zur Schule nicht nur 20% sondern wirklich 100% von dem was gesagt wurde wichtig. Abends waren wir dann zu ca. 20 Party machen, das war echt hammer. Am Wochenende hat die Partnerorganisation leider zu, was blöd ist, weil wir dort umsonst ins Internet können. Samstags haben wir (wenn ich von „wir“ spreche, dann meine ich nicht alle sondern vielleicht 5-7 Leute) uns die Stadt richtig angeguckt und den restlichen Tag mit chillen im Albert Park verbracht (Bild 10,12,23,24,25). Sonntags sind wir dann früh auf und sind nach dem Frühstuck mit dem Bus nach One Tree Hill (Bild 26,27,28,29,30) gefahren. Das war wunderschön, man sah nur grün weit und breit, um zu dem Hügel zu gelangen. Man musste ca. 1h Stunde hoch gehen, ich bin dann hochgejoggt, vorbei an Schafen und Vögeln, war echt hammer. Wir sind dann Abends heim haben uns im Hostel etwas gekocht und sind dann direkt eingeschlafen. Montags habe ich dann die ganzen wichtigen Sachen erledigt und bin auf Jobsuche gegangen. Diese hat sich aber als schwerer herausgestellt als Anfangs gedacht. Am Ende des Tages hatte ich dann aber dann zum Glück den Dreh raus. Dienstags sind wir wieder ganz früh aufgestanden und nach dem Frühstuck mit der Fähre nach Waiheke Island gefahren. (Bild 11,13,14,15,16,17,18,19,20,21,22,31,32,33,34). Da haben wir wieder so richtig gemerkt warum wir in Neuseeland sind. Denn manchmal wenn man die Leute zu Haus vermisst, vergisst man das ganz. Abends als wir nach Haus gekommen sind waren wir wieder vom laufen und der Luft so platt, dass wir nach dem Kochen direkt eingeschlafen sind. Mittwochs hat das mit der Jobsuche schon viel besser geklappt, sodass ich schon einige ansprechende Jobs gefunden habe. Abends sind wir dann alle nochmal zusammen ein letztes Mal feiern gegangen, weil die meisten weiter gezogen sind. Hier ein Bild wo einige mit drauf sind. 

35.

Donnerstags und Freitags habe ich mich dann um einen Job gekümmert und war schließlich auch erfolgreich, aber davon später mehr. Samstags hieß es eigentlich wieder früh aufstehen, aber die anderen 2 zwei deutschen und ich haben zu lang geschlafen, sodass wir die Fähre nach Rangitoto Island verpasst haben. Deswegen sind wir mit dem Bus nach Long Bay gefahren. Das ist ein Strand mit einem wunderschönen Naturschutzgebiet im Hintergrund. Seht selbst...

36.


37.


38.


39.


40.

41.

42.

Sonntags haben wir es dann aber geschafft und sind mit einem Amerikaner, und einem Holländer mit der Fähre nach Rangitoto Island gefahren. Das ist ein junger Vulkan, der zuletzt vor 600Jahren ausgebrochen ist, deswegen liegen dort überall nur Steine.

43.


44.

Wir sind dann den Vulkan ganz hoch gelaufen, was echt anstregend war. Aber die Aussicht von oben war dann der hammer.


45.


46.


Es gibt auch kein einziges Geschäft auf der ganzen Insel. Wir sind dann durch Steinhöhlen gelaufen wo man nichts sehen konnte. Hier ein Foto bevor ich rein gelaufen bin und eins als ich draußen angekommen bin.

47.


48.

Abends bin ich dann mit dem Amerikaner, dem Holländer und einem aus der Tschechien Republik nach Brown Bay gefahren und haben dort am Strand gechillt. Der Tscheche und der Ami sind ins Meer schwimmen, was sehr amüsant war, weil das Wasser noch nicht so warm ist und die Sonne schon untergegangen war. Außerdem hatten sie keine Schwimmsachen dabei und musste deswegen mit ihren nassen Klamotten wieder zurück fahren. Die haben sich einen abgefroren - der Holländer und ich hatten echt was zu lachen. Abends habe ich wie immer tief und fest geschlafen. Achso wenn ich von Abends spreche dann meine ich ca. 21Uhr. Die Leute, die mich kennen wissen, wann ich normalerweise schlafen gehe :) Montags habe ich Vormittags meine letzten Vorbereitungen für meine Weiterreise getroffen und Abends war ich mit meinem amerikanischen und holländischen Roommates im Domain Park und habe den Neuseeländern beim Cricket spielen zugeguckt.

49.

Dienstags bin ich dann mit dem Bus 2 ½h weiter Richtung Norden gefahren, nach Whangarei. Dort hat mich James, für den ich gearbeitet habe abgeholt. Dann sind wir mit dem Auto nach Ngunguru gefahren, da hat er ein Haus direkt am Meer. Das Haus und die Gegend sind echt wunderschön.
www.riverhouse.co.nz das ist seine Homepage da könnt ihr euch ein paar Bilder von seinem Grundstück angucken. Ich musste 4h am Tag dort arbeiten. Das heißt im Haushalt sowie im Garten helfen und Kochen. Dafür habe ich dort umsonst, schlafen, essen, waschen und ins Internet gekonnt. Das ist echt gut, weil man oft für 4h Stunden nur Unterkunft ohne essen, waschen und Internet bekommt. Aber es ist auch nicht ein Ort an dem man länger bleiben kann, weil es einfach sooooo abseits ist. Das nächste Haus und die nächste gepflasterte Straße sind 20min mit dem Auto entfernt. Und die nächste Stadt 35min mit dem Auto. Und James ist dann morgens um 6.30Uhr mit dem Auto zur Arbeit und ich war dann den ganzen Tag allein daheim. Am ersten Tag war das noch nicht so schlimm, weil ich raus bin und am Strand entlang gelaufen bin. Aber am zweiten und dritten Tag wurde es immer langweiliger. Es ist einfach so isoliert und man ist den ganzen Tag alleine, bis James um 18Uhr von der Arbeit kommt. Am Wochenende waren seine Kinder da, die sind süß (Tom 9, Lucy 11). Das war toll, weil dann einfach was los war. Lucy wollte mir dann auch skateboarden beibringen, weil das irgendwie hier echt alle Jugendlichen machen. Naja nachdem ich aber dabei fast von der Terasse gefallen bin, hab ichs lieber gelassen :D Zum trost gabs am Ende trotzdem ein Foto, als Beweis dafür, dass ich es zumindest probiert habe :)

50.

Sonntags war dann James Schwester mit ihrem Mann und ihren drei Kindern und seine Mutter zum Barbecue da. Das war echt n schöner Tag.
Hier ein Bild von der Familie.


51.

Dann hat mir seine Mutter (Mary) gleich angeboten bei ihr die nächsten Tage zu verbringen, damit ich nicht so allein bin. Sie hat mir erzählt, dass sie für Backpacker Bed&Brackfast anbietet, aber das ich bei ihr ein paar Tage kostenlos wohnen könne. Ihr Haus ist genau gegenüber auf der anderen Seite von der Küste und sie hat auch Nachbarn und es gibt am Ende der Straße einen kleinen Shop. Das ist ihr Haus und Bilder von nem weiteren Strand der 5min mit dem Auto von ihr entfernt ist.


52.

53.

54.

Also immer noch voll die Einöde aber auf jeden Fall mehr los als bei James. Er hat mich dann Abends mit dem Boot zu ihr rüber gefahren. Am nächsten Tag war dann mein Geburtstag. War bisschen blöd, das ich grad zu der Zeit in so ner Einöde war. Aber was dann echt süß war. Mary hat mich zum Badminton spielen mitgenommen, also sie spielt jeden Mo. und Fr. mit einer Rentnergruppe. Dort haben dann die 15 Omas und Opas Happy Birthday für mich gesungen und nach dem Badminton hat mich Mary zum Lunch eingeladen, das war echt nett. Am Dienstag bin ich nach Whagarei gefahren, was die nächst größere Stadt ist. Weil es jedoch keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, die dort hin fahren, musst ich bei einem Shuttleservice anrufen. Mittwochs habe ich im Garten also am Strand gechillt und Donnerstags war ich in Whangarei im Kino (The Social Network). Am Freitag war ich dann den ganzen Tag in Poor Knights Island tauchen, das war soooo amazing. Leider konnt ich keine Bilder dabei machen, weil ich das erste Mal getaucht bin, aber hier sind Bilder die ich vom Boot aus gemacht hab :)

55.


56.

Nach dem Tauchen habe ich meine Sachen zusammengepackt und mit dem Bus nach Paihia, wo ich gerade bin. Hier werde ich auch länger bleiben, also habe mal so zwei Monate geplant. Aber davon erzähle ich euch beim nächsten mal mehr...

Tut mir echt leid, dass das jetzt so ein langer Eintrag wurde, aber dadurch das ich so lang nicht mehr geschrieben habe, hat sich das alles gesammelt.
Ganz liebe Grüße nach Deutschland :)

Donnerstag, 11. November 2010

Die erste Woche Neuseeland - Ein Traum :)

Sooo nun bin ich seit einer Woche in Neuseeland und mir fehlen die Worte. Ich glaube ich lade euch einfach mal ein paar Bilder hoch, dann das ist viel besser als alles zu beschreiben. Ich hoffe sie gefallen euch.

10.

11.

12.

13.

14.

15.

16.

17.

18.

19.

20.

21.

22.

23.

24.

25.

26.

27.

28.

29.

30.

31.

32.

33.

34.

Freitag, 5. November 2010

Auckland - The first 24h

Ich bin jetzt seit genau 24Stunden hier in Auckland. Und was soll ich sagen, es ist unglaublich... Noch viel viel besser als ich es mir vorgestellt hab :) Die Luft, das Grüne die Leute. Es ist einfach anders als in Deutschland. Die Leute sind einfach viel hilfsbereiter und offener. Alles ist einfach viel lockerer und jeder läuft irgendwie mit Shorts und Flip Flops rum, egal obs windig ist oder regnet. Hab mich natürlich gleich angepasst :) 
Neuseeland hat 4Mil Einwohner und 2Mil davon leben in Auckland, ist mit Abstand die größte Stadt in Neuseeland. Mein Hostel ist mitten in der City, um genauer zu sein in der Hauptstraße (Queenstreet) zwischen 1000 von Gebäuden und Shops. Heute bin ich um 6Uhr aufgestanden und erstmal die Hauptstraße ganz runter bis zum Hafen. Dort hab ich mich 2-3Stunden hingechillt, Musik gehört und die Leute beobachtet, wie sie zur Arbeit sind. Also einfach nur den Morgen auf mich zu kommen lassen, war echt schön. Werde dann heute Mittag mein Konto bei der Bank eröffnen und auf Jobsuche gehen, mal gucken was sich so finden lässt.
Schicke euch mal die ersten Bilder aus Auckland

6.

7.

8.

9.